Afroitaliener: Musiker der zweiten Einwandergeneration rappen bella Italia ihre Meinung

In Italien ist Wahlkampf und viele Medien und Politiker schüren Ressentiments gegen alle, die nicht weiß sind und über eine rein italienische Ahnenliste verfügen. 

 

In manche Köpfe will es auch im Jahr 2017 nicht hinein. Auch wer krauses Haar oder einen muslimischen Vornamen trägt, kann durch und durch Italiener sein. Der mailändische Rapper Tommy Kuti bringt es auf den Punkt.

Tommy Kuti, Rapper

„Ich jubel, wenn Super-Mario ein Tor schießt. Wenn ich Nudeln esse, dann immer mit Parmesan. Ich habe dunkle Haut und einen norditalienischen Akzent, trage einen ausländischen Namen und bin trotzdem Italiener. Wenn ich rappe, dann auf Italienisch. Auch im Ausland fühle ich mich als Italiener. Als ich das erste Mal 'Ich liebe dich' gesagt habe, war es auf italienisch. Ich bin Afro-Italiener!“

HipHoper mit afrikanischem Background stehen zu ihrer Doppelidentität und solidarisieren sich mit denen, die gerade erst nach Europa geflüchtet sind.

Tommy Kuti - #AFROITALIANO
Tommy Kuti - #AFROITALIANO
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