FAKA: Mit Bass und Kunst für queere Sichtbarkeit!

Keine Zurückhaltung, keine Rechtfertigung! FAKA rufen den Siyakaka-Feminismus aus und wollen die Popkultur „penetrieren“: Mit Kunstperformances, Gqom-Beats und einer eigenen Partyreihe treten sie für die Sichtbarkeit der gesamten Bandbreite schwarzer, queerer Identität ein.

In Johannesburg und Kapstadt haben FAKA mit „Cunty Power“ eine der wildesten Partyreihen Südafrikas gestartet, die mit experimentellen Klängen und angesagten Gqom-Beats die Plattform für komplett ausgelassene Nächte bieten. International machen Desire Marea und Fela Gucci vor allem auf der Bühne mit ihren psychedelischen Bass-Performances und enorm guten Outfits von sich reden.

Neben dem offensichtlichen Vorbild Fela Kuti, orientieren sich FAKA an den Vibes südafrikanischer Pop-Ikonen: Boom Shaka und Brenda Fassie.

O-Ton Desire Marea
„Es gibt ein Live-Video von Brenda Fassie, in dem sie ‚From a Distance‘ performt. Sie hat da eine außerkörperliche Erfahrung, so intensiv ist das. Das macht sie vor dem Publikum auch sehr verletzlich. Gleichzeitig ist es ein sehr mächtiger Akt. Wir nennen es ‚Distancing‘. Und das wollen wir auch erreichen. Wenn wir diese Intensität, dieses ‚distancing‘ erreichen können, ist die Show perfekt.“

Wenn ihr tiefer in die Philosophie und Hintergründe des Siyakaka-Feminismus eintauchen wollt, gibt euch Desire Marea in diesem Vortrag die geballte Wucht an Wissen: