TRACKS NEWS / 19-06-15 / Felltiere im sozialen Netz
Furrymap

Felltiere im sozialen Netz

„Furries“ heißen die Fans von anthropomorphen Tieren aus Comics, Animationsfilmen und sonstiger Populärkultur. Auf „FurryMap“ können sie sich jetzt mit Gleichgesinnten vernetzen – wenn sie dafür ein paar persönliche Daten freigeben.

Früher verabredeten sich die kühne Kater und sexy Füchsinnen auf Facebook, in Internetforen oder einfach per Mail. Jetzt haben sie ihr eigenes Netzwerk: Wer sich für seine nächste Party als Thundercat oder Bugs Bunny verkleiden will, findet auf FurryMap andere Furries in seiner Umgebung.

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Galerie : Furries

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FurryMap ist interaktive Landkarte und soziales Netzwerk in einem und ermöglicht den Fans der haarigen Figuren, mit internationalen Artgenossen in Kontakt zu treten. Die Open-Source-Alternative zu den Karten von Google und Bing zeigt unter anderem die Wohnorte der Furries an. Die meisten der 8000 Mitglieder leben übrigens in den USA, den deutschsprachigen Ländern und England.

Die Profile der FurryMapper sind öffentlich und bestehen aus einem Pseudonym, einem tierischen Passbild und einem „Fursona“, der das tierische Alter Ego des Nutzers beschreibt. Auch der Beziehungsstatus, die Adresse und ein Skype- oder Jabberkontakt sind sichtbar. So können sich die Mitglieder schnell zusammenfinden, um über Fellfarben zu fachsimpeln – ein praktischer Dienst, für den man allerdings ein bisschen Privatsphäre opfern muss.

2012 zeigte Tracks einen ganz besonderen Furry-Typus: die Rubber-Furries tragen Tierkostüme aus Latex.

Rubber Furries - Tracks ARTE
Tracks : Rubber Furries
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