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Gruppenzocken im Indiekeller

Tschüß Hightechgrafiken und X-Box-Einsamkeit! Bei Babycastles Arcade in New York holt man sich beim Spielen schon mal einen Holzsplitter im Daddeldaumen.

Syed Salahuddin und Kunal Gupta hatten keine Lust alleine zu Hause vor dem Rechner zu verschimmeln. Deshalb haben sie einfach ihre eigene Indiespielhalle aufgemacht. Im Keller ihres Club- und Wohnprojekts in Queens zimmerten sie vor zwei Jahren mit befreundeten New Yorker Künstlern ihre ersten eigenen Spielekonsolen zusammen und beauftragten DIY-Spielentwickler, hier ihre Pixel purzeln zu lassen. Statt langweiliger Fußballmanager und Autorennen geht’s dann da um Schizos, Götter oder Schlampen.

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Sperrmüllarkadenautomaten und Selfmade-Spiele

In ihren Spielen rast man nicht in Hochglanzkarren durch die Straßen, sondern als nackter Psychopath, der sich für einen Rennwagen hält. Oder man fightet als Darwin im Himmel gegen den Typ mit dem Rauschebart. Für ihre Spielekonsolen wird recycelt, was New Yorker Büros so hergeben – aber immer mit hoher DIY-Ethik, denn: was einmal bemalt wurde, bleibt so, anderer Leute Arbeit übertünchen liegt den Babycastles-Machern fern. Mittlerweile touren sie mit ihren Sperrmüllarkadenautomaten und Selfmade-Spielen durch die New Yorker Indieclubs und Underground Galerien. Und haben sich in einer Lagerhalle am East River breitgemacht. Ihre Mission: beim Zocken das Gruppenerlebnis zu beschwören.

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Was genau sind Babycastles-Parties?

Babycastles-Parties sind Indieclub, Kunsthappening und Game Convention in einem. Und fühlen sich an wie früher der Computerspielabend im Schlafanzug mit den besten Kumpels. Nur, dass man heute länger aufbleiben darf.
Tracks hat sich das nicht zweimal sagen lassen.

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