TRACKS NEWS / 07-06-06 / Herschell Gordon Lewis

Herschell Gordon Lewis

Seinen Streifen „Blood Feast“ drehte Herschell Gordon Lewis 1963 in zwei Tagen mit einem mikrigen Budget von 25.000 Dollar. Eine rekordreife Leistung, auch was den Inhalt angeht. Der Film zeigt Blut und Eingeweide, damals eine Revolution im Horror -Genre.

Herschell Gordon Lewis wurde 1926 geboren. Er war Literatur-Professor bevor er zum Gore-Guru wurde und neue Horror-Maßstäbe setzte. Er inspirierte Russ Meyer und John Waters, Streifen wie „Freitag der 13.“ Und „Halloween“ oder Figuren wie „Freddy Krüger“. Hämoglobin-Orgien wie „Two thousand Maniacs“, „Color me blood red“, oder „Gore gore girls“ verdankt Schlachtermeister Herschell Gordon Lewis seinen Kult-Status. 

Blood Feast Trailer

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Blood Feast - Trailer

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The Gore Gore Girls Trailer

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The Gore Gore Girls - Trailer

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Manche sehen Lewis allerdings als Opfer seiner Epoche, denn die Schattenseiten der Wild Sixties sollen reflektiert werden. Serien-Mörder als Symbole für das Trauma des Vietnam-Krieges? Da hat wohl einer zuviel am LSD genascht! Im Alter von 77 Jahren bringt Herschell Gordon Lewis noch einmal frisches Blut ins Kino. 40 Jahre nach „Blood Feast“ geht das Massaker in die Verlängerung.

Color Me Blood Red trailer

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Color Me Blood Red - Trailer

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