Jaimie Warren macht Horror-Pop-Meme-Renaissance-Mash-Up-Kunst

Die New Yorkerin lebt den wahr gewordenen Kindheitstraum: Sie übersetzt einfach ihre Lieblingsthemen in Kunst. Spukhäuser, Horrorfilme, Popmusik der 80er und 90er, Drag-Theater und Internet-Memes vermischt sie ohne Rücksicht auf Verluste und mit haufenweise Pappmaché zu einem herrlich-abstrusen Gesamtkunstwerk.

In der New Yorker Bowery-Galerie „The Hole“ waren gerade zum ersten Mal viele ihrer großartig-größenwahnsinnigen Videoinstallationen der letzten drei Jahre in einer großen Einzelausstellung zu sehen. Natürlich nicht schnöde auf Screens in einem White Cube präsentiert, sondern eingebettet in ausufernde Pappmaché-Landschaften irgendwo zwischen Fiebertraum, Geisterbahn und Schultheater-Bühnenbild.

Jaimie Warren:
„Die Filme in dieser Ausstellung basieren auf Renaissance-Gemälden, deren Geschichte wir in Musikvideos umdeuten, als Hommage an unsere Popkultur-Helden. Als Kind habe ich schon riesige Geländespiele wie ‚Capture the Flag’ organisiert, oder Spukhäuser im Wald. Ich habe also schon immer die Community zusammengetrommelt, um irgendwas Seltsames auf die Beine zu stellen. Und Spukhäuser sind einfach eine Manie von mir und auch diese Installation hier hat etwas spukhausiges an sich.”

TRACKS war bei den wochenlangen Vorbereitungen zur Ausstellung dabei.

Mehr Arbeiten von Jaimie Warren, die Videos in voller Länge und ihre DIY-TV-Show „Whoop Dee Doo“ findet ihr hier:

Videos: Jaimie Warren

Videos: Jaimie Warren

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Portfolio: Jaimie Warren

Portfolio: Jaimie Warren

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Whoop Dee Doo

Whoop Dee Doo

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