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Kunst, die auf der Straße liegt

Endlich gibt‘s ein neues Leben für alte Mixtapes, Eierschalen dürfen sich mal aufplustern und aus zerlatschen Kaugummis werden Leinwände. 

Ben Wilson - Kunst aus ausgespuckten Kaugummis

In seinem Londoner Viertel Muswell Hill ist der Künstler Ben Wilson längst eine Legende: Seit acht Jahren zieht er – bewaffnet mit Bunsenbrenner und Acrylfarben – jeden Tag durch seinen Bezirk. Und zwar auf der Suche nach ausgespuckten Kaugummis. Die zerlatschten Bubble-Gums dienen dem 49jährigen als Leinwand für seine Miniatur-Gemälde.

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Found Art

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Erika Iris Simmons - Die etwas anderen Porträts

Auch die US-Künstlerin Erika Iris Simmons hat sich auf Found Art spezialisiert: Aus alte Mixtapes  macht sie in ihrem Atelier in Princeton Musiker- Portraits. Für ein Bild braucht sie manchmal bis zu drei Wochen. Resultat der Sisyphosarbeit: Portraits von Musiklegenden und Popkulturhelden.

Kyle Bean - Kunst aus Alltagsgegenständen

Viel Durchhaltevermögen braucht auch der Brightoner Designer Kyle Bean bei seiner Arbeit: Wochenlang zimmerte er zum Beispiel aus zerbrochenen Eierschalen eine lebensechte Huhn-Skulptur. Für seine Designs schnappt sich Kyle Bean alles Mögliche an Alltagsgegenständen:  alte Strohhalme, vergilbte Büchern oder die Reste aus einem Anspitzer. Und die haben hinterher einen ganz neuen Sinn.

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