plastiq – Sirenen und Synthesizer

Der TRACKS Plattencheck diesmal vom Tape. Die Hamburger Band plastiq holt die Kassette zurück ins Rampenlicht.

plastiq beschreiben ihre Musik als „Kraut, Garage und Sirenengesang“, wobei ihr charakteristischer Sound immer wieder neu entsteht. Denn bei einem Auftritt der drei Hamburgerinnen sind nur sie die feste Konstante – Synth und Stimme werden frei improvisiert und immer wieder wird die Dreierkonstellation durch andere Musiker aufgebrochen. Damit ist jede Performance ein Unikat und abhängig von Raum und Laune. Bei aller Vergänglichkeit haben es aber zum Glück einige Aufnahmen schon auf ein erstes Album geschafft. Das zweite Album Plaster kam kürzlich raus, und TRACKS war beim Release-Konzert mit dabei. Wir sprachen mit Raphaela, Martina und Lena über ihre mystischen Klänge und über das (Plastik-)medium, das ihre Beats vorgibt: die Kassette. Passend dazu ließen sie beim Plattencheck die Beastie Boys, Grönemeyer und Skeletons vom Tape erklingen.