Sean Bakers neuer Film „The Florida Project“ zeigt wieder Figuren am Rande der Gesellschaft

Drake sagt: Das wird euer Lieblingsfilm 2018. Der in Cannes gefeierte Independent-Regisseur Sean Baker schaut in seinem neusten Film hinter die Kulissen des funkelnden Sunshine States. Eine Welt, in der heruntergekommene Straßen-Motels zwar Namen tragen wie „Magic Castle“ oder „Futureland“, deren Langzeitbewohner aber mit der bitteren Realität zu kämpfen haben. „The Florida Project“ - ab dem 15. März 2018 im Kino.

Die bizarre Motel-Landschaft in der verarmten Nachbarschaft des Disneylands Orlando ist für die 6 jährige Hauptdarstellerin Moonee ein großer Abenteuerspielplatz. Mit ihrer Gang geht sie täglich auf Eiscreme-Raubzüge und mischt dabei furchtlos die Gegend auf. Drake sah die Vorpremiere und war mehr als begeistert.

Regisseur Sean Baker
"Drake is a, quite a nice supporter of the film and Im very happy for his tweet. I met him in Toronto and it got to the point that, he was talking about the film for like 15 minutes, I just had to finally to say, ok stop, I know you like the movie."

Moonees Mutter, die 22-jährige alleinerziehende Halley lebt am Existenzminimum. Und ist fast selbst noch ein Kind. Der gutherzige Motel-Manager Bobby, gespielt von Willem Dafoe, versucht sein Bestes, die beiden zu beschützen. Der in Cannes gefeierte Film und heiße Oscar-Anwärter berührt durch Moonees ungetrübte, kindliche Sicht auf das von Armut geprägte Umfeld. Und durch Halleys unbedingten Drang nach dem gutem Leben.

Damit reiht sich The Florida Project thematisch in Bakers Lebensthema ein. Wie auch in Starlet oder Tangerine L.A. interessieren ihn die abseitigen Wirtschaftszweige und deren oft vernachlässigten Schicksale.