Slaves: Befreier der Arbeiterklasse

Für guten Punk braucht man nur eine Gitarre, ein Schlagzeug und eine konservative britische Heimatstadt.

Krach, Schweiß und Texte in-your-face: So etwa lassen sich die Konzerte der beiden Briten aus Kent zusammenfassen. Der Gitarrist Laurie Vincent und der Schlagzeuger und Sänger Isaac Holman stammen aus Royal Tunbridge Wells, einer Stadt, die für Ruhe und Konservatismus bekannt ist. Diese Umgebung dient ihnen als Inspiration für Texte, die so bieder-bodenständige Themen haben, dass es schon absurd wird. Seit ihrem ersten Album von 2013 kämpfen die Slaves gegen die Apathie der Working Class im kapitalistischen System:

„Put another 0 in your paycheck / Are you done digging your grave yet? /You’re dead already!“ (Mach noch eine 0 hinter dein Gehalt / hast du dein Grab schon ausgehoben / Du bist schon tot“), wie es in Cheer Up London heißt. 

 

Slaves - Cheer Up London
Cheer Up London - Slaves
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Einen Monat vor dem Erscheinen ihres zweiten Albums „Take Control“ traf Tracks die beiden Briten beim Festival Rock en Seine, um sie in der Plattenkiste kramen zu lassen.

Slaves - People That You Meet
People That You Meet - Slaves
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