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Ryûichi Sakamoto, Reggie Watts, Migrant Music: dieser Freitag bei Tracks!

Diese Woche: Alex Pina - ... schrieb das Drehbuch zur Serie  "Haus des Geldes". Ryuichi Sakamoto - Der Komponist prägte die Geschichte der Filmmusik. Linn da Quebrada - ... macht experimentellen Baile Funk. Reggie Watts - Beatboxer, Musiker und Stand-up-Comedian. Migrant Music - Migranten machen Musik. Diron Animal - Von der Gewalt in den Armenvierteln.

Die Themen der Sendung am Freitag, 15. Juni 2018 um 22.50 Uhr:

Alex Pina

Er steckt hinter dem größten Raubüberfall in der Geschichte Spaniens! Der ehemalige Journalist schrieb das Drehbuch zu der Serie  „Haus des Geldes“, die von einer Geiselnahme in der spanischen Banknotendruckerei handelt. Vor dem Hintergrund der Wirtschaftskrise geht es letztlich um Kommunikationskrieg und die Manipulation der öffentlichen Meinung.

Ryûichi Sakamoto

Mit seinen Soundtracks von „Furyo“ (1983) bis „The Revenant“ (2015) prägte Ryuichi Sakamoto die Geschichte der Filmmusik. Und nicht nur das: Der Oscar-prämierte Komponist und seine Band, das Yellow Magic Orchestra, gehören auch zu den Pionieren des japanischen Elektropop.

Linn da Quebrada

Linn da Quebrada ist eine der Gallionsfiguren des experimentellen Baile Funk. Die Transsexuelle wuchs am Stadtrand von Sao Paulo auf und feiert in ihren Songs die „Pajuba“, die „Geheimsprache“ der brasilianischen LGTB-Community. Sie beruht auf dem Portugiesischen, in das Wörter aus verschiedenen westafrikanischen Sprachen einfließen.

Reggie Watts

Reggie Watts ist Beatboxer, Musiker und Stand-up-Comedian. Seine Auftritte sind ausgefallene Performances in einem innovativen Genremix. Der vielseitige Künstler leitet zudem die Hausband einer bekannten US-amerikanischen Fernsehshow und erkundet nun auch ein neues Terrain: die virtuelle Realität.

Migrant Music

Seit Beginn der Flüchtlingskrise ist Palermo zu einem wichtigen Tor nach Europa geworden. Migranten wie Bility aus Gambia oder das senegalesische Trio Booku n'dal erzählen in ihrer Musik von ihrer gefahrvollen Reise und kämpfen für Integration.

Diron Animal

Er selbst hat das Ghetto hinter sich gelassen, doch sein Herz ist noch immer dort verwurzelt. Der 27-jährige Angolaner singt von der Gewalt in den Armenvierteln und von der Hoffnung auf ein besseres Leben. Mit seinem „Rockuduro“, einer Mischform aus Rock und Kuduro, bringt er beim Abschlusskonzert der TransMusicales den Konzertsaal „L’Ubu“ in Rennes zum Brodeln.